Bonhoeffer – immer noch aktuell

von Michael Dahlinger (Kommentare: 0)

Wie wird ein junger privilegierter Mann aus gutem Hause mit vielen Talenten und einer Vielzahl von Karrierechancen zum unbequemen und tiefgründigen Theologen und mutigen Widerstandskämpfer? Dieser Frage widmete sich der Bonhoeffer-Abend am 10. Oktober um 19.30 Uhr in der gut gefüllten evangelischen Stadtkirche Hockenheim.

Acht Sprecher haben das bewegte Leben und die spannungsreiche Gedankenwelt Dietrich Bonhoeffers in Lesungen ausgebreitet, die von Holger Andreas ausgesucht und zusammengestellt worden waren. Gegliedert wurde der Abend außerdem durch Filmausschnitte aus dem Bonhoeffer-Film »Die letzte Stufe« von Eric Till und einigen Liedern, die die Zuhörenden gemeinsam mit dem Kantor der evangelischen Kirchengemeinde Samuel Cho sangen.

Im Mittelpunkt standen die Jahre 1939-1945 und damit Bonhoeffers schwer errungener Weg in den Widerstand um Hans Oster und Wilhelm Canaris. Bonhoeffer stellte die Frage, wie man als Christ, der die Bergpredigt und die Gebote Gottes kennt, in einen Mord – und sei es der am grausamen Diktator Adolf Hitler – einwilligen kann. Muss ich, muss die Kirche nicht, so fragt er, diese Prinzipien aufgeben, um Gottes Willen zu tun? Muss die Kirche dem Rad nicht in die Speichen fallen?

Neben solch schwierigen Fragen gab der Abend Einblicke in Bonhoeffers umfangreiche Briefe an seine Lieben aus der Haft, seine seelsorgerische Arbeit in den Mitgefangenen, seine Selbstzweifel und seinen unverwüstlichen Optimismus, den er vor allem aus seinem Glauben zog.

Bonhoeffers Tod, der grausam war, galt ihm selbst nicht als Ende, sondern als letzte Stufe. Der gut 90-minütige Abend machte viele Besucher nachdenklich und betroffen. Wohl auch, weil viele Einsichten Bonhoeffers nichts an Aktualität und Relevanz eingebüßt haben.

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