Erwartet, angekündigt und nun da

Spürbar war sie, die Freude darüber, dass Johanna Hassfeld in der Evang. Kirchengemeinde Hockenheim als Diakonin ihren Dienst angetreten hat.
Im April wurde sie gewählt, noch vor den Sommerferien zog sie nach Hockenheim und in den Sommerferien leitetet sie bereits die Jugendfreizeit der Kirchengemeinde und jetzt wurde sie im Gottesdienst gesegnet.

Schuldekanin Christine Wolf stellte Johanna Hassfeld als eine junge Gottesfrau mit vielen Talenten vor. Und diese brauche sie auch, um die kommenden Aufgaben in der Kirchengemeinde, im Religionsunterricht, in der Region HoRAN und im Kirchenbezirk in den Blick zu nehmen. Doch niemals allein, sondern, wie es Paulus in der Bibel schon einer anderen Gemeinde empfahl: »Liebt einander von Herzen als Brüder und Schwestern. Übertrefft euch gegenseitig an Wertschätzung. Lasst nicht nach in eurem Eifer. Lasst euch vom Geist anstecken und dient dem Herrn. Freut euch, dass ihr Hoffnung habt.«

Dieser Gottesgeist wurde Diakonin Johanna Hassfeld sichtbar und spürbar durch die Schuldekanin mit dem Segen bewusst gemacht.Und dass Johanna Hassfeld nun nicht solo als Gottesfrau in der Gemeinden unterwegs ist, machten der Kirchengemeinderat und die Kirchengemeinde mit einem lauten »Wir begleiten dich dabei« deutlich. Und die Stimmen des Chores »Kreuz und Quer« unter der Leitung von Kantor Cho ergänzten dieses Miteinander musikalisch.

Jetzt musste es in der Predigt natürlich um den Segen Gottes gehen. Dazu stiegt Johanna Hassfeld in ihre heißgeliebten Wanderschuhe. Dass sie selber gerne unterwegs ist, zu Fuss, mit dem Fahrrad oder dem Auto war damit schon mal nicht zu übersehen. Und dass sie ihre Wege nicht nur in die weite Welt von den USA bis zu Schweden führen und führten, sondern auch zu Menschen, nicht zuletzt zu den Gemeindegliedern und den Menschen in Hockenheim, dass betonte die Hockenheimer Diakonin ausdrücklich. Neben einer Wanderkarte zur Orientierung und einer Flasche Wasser als Kraftquelle, unterstrich Johanna Hassfeld, dass noch etwas drittes zum Unterwegsein unbedingt dazu gehört: eben der Segen Gottes. Johanna Hassfeld berief sich dabei auf den jungen Mann Josua, dem in der Bibel für den Weg mit dem Volk Israel ins gelobte Land Leitungsverantwortung übertragen. Zu ihm wie auch zu Johanna Hassfeld spricht Gott: »Habe ich dir nicht befohlen: Sei mutig und stark? Fürchte dich also nicht und hab keine Angst; denn der HERR, dein Gott, ist mit dir überall, wo du unterwegs bist.«

Nach dem Gottesdienst begrüßte Gemeinderat Adolf Härdle Diakonin Hassfeld im Namen der politischen Gemeinde Hockenheim. Die Glückwünsche der katholischen Kirchengemeinde überbrachte Gemeindereferentin Daniela Gut und die der Region HoRAN und des Kirchenbezirks Südliche Kurpfalz Diakon Jascha Richter. Danach waren alle eingeladen, mit der Diakonin auf ihren Start in Hockenheim anzustoßen und sie im Gespräch noch ein wenig näher kennzulernen.

Die beiden Pfarrer Johannes Heck (links) und Michael Dahlinger (rechts) begrüssen ihre neue Kollegin in der Dienstgruppe, die nun ganz offensichtlich keine »Männerwirtschaft« mehr sei. Und mit Johanna Hassfeld, so die beiden Pfarrer, käme nun auch eine Fachfrau in Sachen Schwedisch dazu. Und wie es mit den Schwedischkenntnissen von Johanna Hassfeld so bestellt ist, wurde sofort mit einem fröhlichen, nicht ganz ernstem Begrifferaten überprüft. Dazu musste Johanna Hassfeld unter anderem auch kirchliche Begriffe, wie zum Bespiel »Kollekte« übersetzten. Kollekte heißt übrigens »Bete - Knete« auf Schwedisch.

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