Ökumenische Hospiztage 2022

Zu vier Vortragsabenden lädt der Hospizdienst der Kirchl Sozialstation Hockenheim und die Hospizgemeinschaft Schwetzingen ein.

»Und dann steht einer auf und öffnet das Fenster«

Montag • 4. April • 19:30 Uhr Hockenheim Evang. Stadtkirche • Rathausstraße 6

Lesung aus dem gleichnamigen Roman von Susann Pásztor, ausgezeichnet mit dem evang. Buchpreis 2018.

Sabine Horn, stellvertretende Vorsitzende im Hospiz-und Palliativverband Baden Württemberg, leitet durch den Abend.

Der Roman, der auf seine witzig-tiefsinnige Art mit hineinnimmt in den Erfahrungsbericht eines Ehrenamtlichen, zeigt auf lebendige und unterhaltsame Weise, in welchen Auseinandersetzungen sich die Begleiter und Patienten mit dem Leben und Sterben befinden.

Gelesen werden Buchpassagen von Ehrenamtlichen der beiden Hospizdienste aus Schwetzingen und Hockenheim.

Gott weiß, was du durchmachst

Dienstag 5. April • 19:30 Uhr Schwetzingen Josefshaus • Schloßstr. 8

Vortrag mit Gesprächsmöglichkeit

Menschen in großer Not flehen zu Gott, und nichts wird besser. Was heißt das dann? Interessiert er sich nicht für das Schicksal des Notleidenden? Oder weiß er nichts davon? Anhand biblischer und anderer Impulse gehen wir diesen Fragen nach.

Benno Müller, Dekanatsreferent Katholisches Dekanat Wiesloch

Halten-Aushalten-Loslassen

Mittwoch • 6. April • 19:30 Uhr Neulußheim • Evangelische Kirche Sankt-Leoner-Straße 1

Halten-Aushalten-Loslassen, Worte, die wir in vielen Zusammenhängen immer wieder hören. Zu denen es hinreichend Lebensweisheiten in Buchform gibt. Dort werden die Begriffe beschrieben, als sei es das einfachste der Welt, das Halten - das Aushalten und vor allem das Loslassen.

Aber wie soll das tatsächlich gehen? Was bedeuten diese Worte überhaupt? Darum soll es an diesem Abend gehen.

Tatjana Hartmann-Odemer, Hospizdienst Schwetzingen, Coach und Syst. Therapeutin

Hospiz für alle Sinne

Donnerstag 7. April • 19:30 Uhr Schwetzingen Palais Hirsch • Schloßplatz 2

Was nimmt ein Mensch am Ende seines Lebens noch wahr?

Es wird uns überraschen, zu erfahren wieviel Leben in unseren fünf Sinnen bis zuletzt pulsiert. Am Ende unseres Lebens geht es um eine andere Qualität in der Wahrnehmung. So ist beispielsweise der Augenblick des Schmeckens eines Lieblingsgetränks bedeutungsvoller als das Austrinken des ganzen Getränks. Das Wissen um die Bedeutung unserer Sinne kann in die Versorgung und Begleitung einfließen und viel zur Lebensqualität und zum Wohlbefinden des
Schwerkranken beitragen.

Vortragsabend mit Sabine Horn, stellvertretende Vorsitzende des Palliativ- und Hospizverbandes Baden Württemberg