Gnade - Liebe - Segen

Feierlicher Ökumenischer Gottesdienst zum Ende des Stadtjubiläums

Das Stadtjubiläum endet und ein neues Kirchenjahr beginnt. Und dass sich beides nicht widerspricht, war sofort mit den ersten Tönen und Worten den zahlreichen Gottesdienstbesuchern klar. Denn, so Pfarrer Michael Dahlinger in seiner Begrüssung, der Schwung des zurückliegenden Jubeljahres sei so groß, das den Hockenheimern gar nichts anderes übrigbleibe, als sich von diesem Schwung gemeisam weitertragen zu lassen auf dem Weg zu einem lebendigen, fröhlichen Hockenheim.

Und dass dies mit Gottes Zutun noch besser gelingt, dass machten Pastorin Hanna Lehnert, Pastor Thomas Schäfer sowie Kaplan Tobias Springer zusammen mit Kantor Samuel Cho und den Sängern der Chöre »soli deo gloria« und »kreuz&quer« mit einem wunderschönen Gottesdienst spürbar.

Pastorin Hanna Lehnert nahm die Aussagen des Adventsliedes »Macht hoch die Tür, die Tor macht weit« auf und lud zu Murmelgruppen ein. In diesen Murmelgruppen konnten sich die Gottesdienstbesucher über das zurückliegende Jubeljahr austauschen. Und das pfingstliche Sprachgetöse kommentierte Pastorin Lehnert so: »sie waren hörbar, sie waren spürbar, die erlebten Augenblicke, die große Dankbarkeit, eingebettet in die Weite der Gnade Gottes.

Kaplan Tobias Springer und Pfarrer Michael Dahlinger nahmen die Gottesdienstbesucher danach mit auf einen humorvollen Weg mit Hockenheimer Lokalkolorit. Ausgehend von dem Spruch, dass die Hockenheimer angeblich Benzin im Blut hätten, landeten die beiden nicht auf dem Ring, sondern bei Hockenheimern, die mit einem neuen Herzen und einem neuen Geist die Liebe in den Kreislauf des Hockenheimer Gemeinwesen fließen lassen.

»Suchet der Stadt Bestes». Pastor Thomas Schäfer nahm das Motto des Eröffnungsgottesdienstes im Januar auf: »„Suchet der Stadt Bestes“ - in diesen Worten steckt für mich daher die Aufforderung, sich auf die Um- und Mitwelt einzulassen und an einem guten Stadtklima mitzuhelfen.« Und dazu braucht es, so Pastor Schäfer,  nicht nur den Willen der Menschen, und Gottes Segen, sondern vorallem das Gebet.

Und so war es nur logisch, dass am Ende des Gottesdienstes die Stadt Hockenheim ins Gebet genommen wurde — und weil das nicht nur Kirchensache ist, beteten Oberbürgermeister Marcus Zeitler sowei die beiden Gemeinderäte Markus Fuchs und Christian Keller mit. Und damit der Gottesdienst sich draußen vor der Kirchentür fortsetzt, durften die Gottesdienstbesucher am Aushang Gebetskarten mitnehmen um nachhaltig für Gottes Gnade, Liebe und Segen für das Gemeinwesen Hockenheim zu beten.

(von links nach rechts)
Gemeinderäte Markus Fuchs und Christian Keller, Pastor Thomas SChäfer, Pastorin Hanna Lehnert, OB Marcus Zeitler, Kaplan Tobias Springer und Pfarrer Michael Dahlinger stehen zwar fürs Foto ruhig und still vor dem Altar der Stadtkirche Hockenheim — aber ihre Herzen und Gedanken schlagen und Denken für ein lebendiges Hockenheim mit Gottes Gnade, Liebe und Segen.

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