Mitteilung über das Wählerverzeichnis

Liebe Gemeindeglieder,

 

für die am 1. Dezember 2019 stattfindende Wahl der Kirchenältesten wurde ein Wähler-verzeichnis aufgestellt. Dieses wurde vom Gemeindewahlausschuss geprüft und in seiner Sitzung am 1. August 2019 geschlossen.

 

Das Wählerverzeichnis enthält die Namen aller wahlberechtigten Gemeindeglieder, deren Geburtsdatum und die Angabe des Hauptwohnsitzes (§§ 61 und 62 LWG).

 

Alle Wahlberechtigten haben ab Schließung des Wählerverzeichnisses das Recht, die Richtigkeit und Vollständigkeit ihrer im Wählerverzeichnis eingetragenen personenbezogenen Daten zu prüfen.

 

Darüber hinaus haben Wahlberechtigte zur Überprüfung der Richtigkeit oder Vollständigkeit der Daten von anderen im Wählerverzeichnis eingetragenen Personen innerhalb einer Woche nach dieser Bekanntgabe ein Recht auf Auskunft, wenn sie Tatsachen glaubhaft machen, aus denen sich eine Unrichtigkeit oder Unvollständigkeit des Wählerverzeichnisses ergeben kann.

 

Stellt ein wahlberechtigtes Gemeindeglied fest, dass es nicht in das Wählerverzeichnis aufgenommen wurde, kann es die Aufnahme durch den Gemeindewahlausschuss beantragen; diese kann bis zwei Wochen vor dem Wahltag – also bis zum 16. November 2019 erfolgen.

 

Stellt ein Gemeindeglied fest, dass eine Person nicht in das Wählerverzeichnis aufgenommen wurde, kann es beim Gemeindewahlausschuss eine Korrektur des Wählerverzeichnisses anregen. (§ 63 LWG)

 

Gegen die Aufnahme eines Gemeindeglieds in das Wählerverzeichnis kann jedes wahlberechtigte Gemeindeglied innerhalb einer Woche nach dieser Bekanntgabe bis zum 11. August 2019 beim Gemeindewahlausschuss schriftlich Einspruch einlegen. Die Einspruchsfrist ist gewahrt, wenn bis zum oben genannten Datum, ein Antrag auf Auskunft gestellt und innerhalb von drei Tagen nach Erteilung der Auskunft der Einspruch eingelegt wird. Der Einspruch kann nur damit begründet werden, dass die allgemeinen Voraussetzungen der Wählbarkeit (§§ 3 bis 4 LWG) nicht vorliegen.

 

Es wird darauf hingewiesen, dass Anträge auf Auskunft und Einsprüche gegen die Wählerliste nach Ablauf der vorgenannten Frist unzulässig sind.

 

Die Grundordnung und das Leitungs- und Wahlgesetz der Evangelischen Landeskirche in Baden können Sie über die Rechtssammlung online (www.kirchenrecht-baden.de) oder beim Pfarramt während der allgemeinen Sprechzeiten einsehen.

 

Hockenheim, den 4. August 2019

 

Der Vorsitzende des Gemeindewahlausschusses

 

 

Pfarrer Johannes Heck

 

Aufforderung zur Einreichung von Wahlvorschlägen

Liebe Gemeindeglieder,

in der Evangelischen Landeskirche in Baden leiten die gewählten Kirchenältesten zusammen mit der Gemeindepfarrerin bzw. dem Gemeindepfarrer die Gemeinde. Die sechsjährige Amtszeit der Ende 2013 gewählten Kirchenältesten läuft Ende des Jahres 2019 ab. Daher werden am 1. Dezember dieses Jahres die Kirchenältesten neu gewählt. Wir bitten Sie herzlich, bei diesen Wahlen mitzuwirken.

Die wahlberechtigten Gemeindeglieder werden darum gebeten, Wahlvorschläge für die Wahl der Kirchenältesten einzureichen. Vordrucke für die Wahlvorschläge sind beim Pfarramt erhältlich bzw. liegen im Kirchenkaffee und im Lutherhaus aus oder können hier heruntergeladen werden:

Wahlvorschlagsliste

Wahlvorschlagsliste für Kandidierende unter 18 Jahren

Die Wahlvorschläge sind bis spätestens 29. September 2019 über das Pfarramt beim Gemeindewahlausschuss einzureichen.

Ein Wahlvorschlag muss von mindestens zehn wahlberechtigten Gemeindegliedern (§ 66 LWG) unterzeichnet sein und die/der Vorgeschlagene muss die Einwilligung zur Kandidatur abgegeben haben. Die/Der Kandidierende muss für den Fall der Wahl schriftlich erklären, dass er die Verpflichtung auf das Ältestenamt unterzeichnen wird. Nach dem Leitungs- und Wahlgesetz kann als Kandidierende(r) vorgeschlagen werden, wer
1. wahlberechtigt ist (§§ 3 und 3a LWG),
2. spätestens am Tag der Wahl das 16. Lebensjahr vollendet hat (§ 4a LWG),
3. bereit ist, sich regelmäßig am gottesdienstlichen Leben der Gemeinde zu beteiligen, verantwortlich in der Gemeinde mitzuarbeiten und die kirchlichen Ordnungen anzuerkennen (§ 4 Abs. 2 LWG),
4. nicht in einem Dienst- oder Arbeitsverhältnis von mehr als 5 Stunden zu einer Kirchengemeinde oder zu einem Kirchenbezirk steht und den Dienst für die Pfarrgemeinde versieht, in der er oder sie wahlberechtigt ist.

In unsere Pfarr-/Kirchengemeinde sind gemäß § 7 Abs. 2 LWG 16 Kirchenälteste zu wählen. Diese Zahl wurde von Kirchengemeinderat und Wahlausschuss bestätigt.

Die Grundordnung und das Leitungs- und Wahlgesetz der Evangelischen Landeskirche in Baden können Sie über die Rechtssammlung online oder beim Pfarramt während der allgemeinen Sprechzeiten einsehen.

Mit Ihrer Teilnahme an der Wahl tragen Sie wesentlich dazu bei, in unserer Kirche das Priestertum aller Getauften verantwortlich mitzugestalten. Dafür danken wir Ihnen schon jetzt herzlich.

Hockenheim, 30. Juni 2019
Der Vorsitzende des Gemeindewahlausschusses
Pfr. Johannes Heck

Kirchenwahlen 2019

Demokratie ermöglichen — der Wahlausschuss

Am 1. Dezember 2019 werden die Mitglieder der Ältestenkreise und Kirchengemeinderäte neu gewählt. Um diese Wahl gut vorzubereiten braucht es bereits jetzt Menschen, die einen kleinen Beitrag dazu leisten und sich für die innerkirchliche Demokratie engagieren möchten: Jede Gemeinde braucht für die Wahl ihres Ältestenkreises oder Kirchengemeinderats einen Gemeindewahlausschuss. Wichtig zu wissen: Wer im Gemeindewahlausschuss sitzt, darf nicht selbst Kandidatin oder Kandidat für den Ältestenkreis sein.

Der Wahlausschuss und seine Aufgaben

Die Evangelische Kirche in Baden ist eine »verfasste« Kirche, das heißt: Sie hat eine Verfassung, eine Grundordnung. Von der Gemeindeebene bis in die Kirchenleitung werden alle Leitungsämter per Wahl besetzt – von Gremien, deren Mitglieder ebenfalls gewählt wurden. Auf Gemeindeebene gibt das dem Ältestenkreis oder dem Kirchengemeinderat eine entscheidende Rolle.

Wer darf – aktiv – wählen, und wer darf sich – passiv – in ein Amt wählen lassen? Die Listen der Wählerinnen und Wähler sowie der Kandidatinnen und Kandidaten zu prüfen, ist eine der Aufgabe des Gemeindewahlausschusses. Die meiste Arbeit fällt voraussichtlich im kommenden Sommer beim Prüfen und Zusammenstellen der Listen und dann wieder am 1. Advent beim Auszählen der Stimmen an.